Du fliegst als Passagier im Hubschrauber mit, genießt den Blick über die Landschaft, und plötzlich sackt dein Pilot neben dir zusammen. In diesem Moment zählt nur eine Frage: Kann jemand an Bord das Steuer übernehmen? Der Pinch Hitter Kurs bereitet dich genau auf diese Situation vor. Bei kayfly lernst du, einen Helikopter im Ernstfall kontrolliert zu fliegen, den nächsten Flugplatz anzusteuern und sicher zu landen.
Die Idee dahinter ist nicht neu. Schon 1963 hat der Verband der Allgemeinen Luftfahrt das Konzept entwickelt, um die Flugsicherheit zu erhöhen. Ein Pinch Hitter ist kein Pilot mit Lizenz, sondern ein mitfliegender Passagier, der im Notfall handlungsfähig bleibt. Fällt der eigentliche Pilot aus, kannst du das Fluggerät übernehmen, statt tatenlos zuzusehen.
Wichtig zur Einordnung: Der Kurs ersetzt keinen Flugschein und berechtigt dich nicht dazu, allein zu fliegen. Er gibt dir die entscheidenden Grundlagen für den Ausnahmefall. Für viele ist er zugleich der erste ernsthafte Kontakt mit dem Cockpit und der Anfang einer eigenen Fliegerlaufbahn.
Die Ausbildung bei kayfly verbindet Theorie und Praxis. Zuerst verstehst du, wie ein Hubschrauber überhaupt fliegt, danach setzt du dieses Wissen selbst im Cockpit um, mit einem Fluglehrer an deiner Seite.
Der Kurs ist kompakt aufgebaut und lässt sich gut in einen vollen Terminkalender einplanen. Diese Leistungen sind enthalten:
Geschult wird auf einem Hubschrauber vom Typ Bell 206, primär am Flughafen Siegerland in Burbach. Nach Absprache ist das Training auch an anderen Landeplätzen möglich. Zum Abschluss erhältst du ein Zertifikat, das deine Teilnahme belegt.
Bei kayfly lernst du im Einzeltraining statt in der Gruppe. Dein Ausbilder Kay Stabenow ist Fluglehrer und Prüfer in einer Person und begleitet dich mit langjähriger Erfahrung durch jede Übung. So bekommst du in wenigen Stunden ehrliches Feedback und arbeitest genau an den Punkten, die dir noch fehlen.
Als Flugschule ist kayfly von der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control mehrfach zertifiziert und zugelassen. Du trainierst also nach geprüften Ausbildungsstandards, nicht nach Bauchgefühl. Wer den Hubschrauber vorher unverbindlich erleben möchte, steigt am besten mit einem Schnupperflug ein und lernt Technik und Ausbilder in Ruhe kennen.
Für viele Teilnehmer bleibt der Pinch Hitter Kurs nicht der letzte Kontakt mit dem Cockpit. Die absolvierten Flugzeiten rechnen wir dir auf Wunsch auf eine Ausbildung zum Privatpiloten (PPL(H)) an. Dein Notfalltraining wird damit zur ersten Etappe deiner Lizenz. Wer sein Sicherheitsgefühl in kritischen Flugsituationen gezielt weiter schärfen will, findet im Vuichard-Sicherheitstraining eine sinnvolle Ergänzung.
Nein. Der Kurs beginnt bei den Grundlagen. Du musst weder fliegerische Erfahrung noch technisches Vorwissen mitbringen.
Nein. Der Pinch Hitter Kurs ist kein Flugschein und berechtigt nicht zum eigenständigen Fliegen. Er bereitet dich auf den Notfall vor, in dem der Pilot ausfällt.
Er ist kompakt angelegt und umfasst 455 Flugminuten plus Theorieunterricht. Die genauen Termine stimmen wir individuell mit dir ab.
Auf einer Bell 206, primär am Flughafen Siegerland in Burbach. Nach Absprache sind auch andere Landeplätze möglich.
Ja. Wenn du dich für den PPL(H) entscheidest, rechnen wir dir die Flugzeiten aus dem Pinch Hitter Kurs an.
Für alle, die regelmäßig mitfliegen und für den Ernstfall vorbereitet sein wollen, ebenso für Einsteiger, die das Fliegen zunächst niedrigschwellig testen möchten.
Du willst wissen, ob der Pinch Hitter Kurs zu dir passt und wie dein Ablauf aussehen könnte? Fordere ein kostenloses Eignungsgespräch an. Wir klären deine Fragen, stimmen die Termine ab und du lernst dabei auch das Team von kayfly kennen.